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„Energy of Fire „ – die mit dem Rhythmus im Blut”
Die Kategorie Cheerdance gibt es bei Meisterschaften schon mehr als ein gutes Jahrzehnt und das Firebirds Danceteam seit Oktober 1999. Es wurde damals aus einem Großteil der weiblichen Mitglieder des Coed-Teams gebildet. Vanessa Balz, die zu der Zeit schon etliche Jahre als Cheerleader „auf dem Puckel“ hatte und der Dancecoach aller Teams war, nahm die Herausforderung an, ein reines Danceteam zu bilden. Mit „Energy of Fire“ hatte das Team einen treffenden Namen gefunden und studierte sein erstes Programm innerhalb von 8 Wochen ein. Auf Anhieb qualifizierten sie sich damit für die Teilnahme an ihrer ersten Deutschen Meisterschaft, die in Mannheim stattfand. Überglücklich freuten sich die 10 jungen Frauen dort über einen toll erkämpften 4. Platz. Dieses blieb dann bei Deutschen Meisterschaften auch ihr bestes Ergebnis. 2001 folgte ein 5. Platz und im Dezember 01 holte man sich den Landesmeistertitel und die Quali zur DM in Leverkusen als punktbestes aller deutschen Teams. Darauf sollte dann bei der Deutschen Meisterschaft 02 die bitterste Erfahrung folgen, die das Danceteam je machte. Eines der Teammitglieder führte einen geforderten Teamsprung nicht aus und das so hoch gehandelte Firebirds-Danceteam wurde disqualifiziert. Soviel Wochen harte Arbeit für nichts - da paarte sich Wut mit wahnsinniger Enttäuschung, aber das Team hat den Schock dann später doch ganz gut verkraftet. Es war dann eher das Regelwerk, welches immer mehr Pflichtelemente aus dem Ballet forderte und „Energy of Fire“ weitere Meisterschaftsteilnahmen verhagelte. So sah man sie das letzte Mal 2004 bei der Deutschen Meisterschaft in Berlin, wo sie auf Grund mangelnder Pflichtelemente auch nicht gut abschnitten. Vanessa und ihre Mädchen wollten powern und sich nicht im Programm durch Drehungen, Grand jetes und Spagat ausbremsen. Das war nicht das Cheerdance, wie sie es liebten und zeigen wollten. Von da an hatten sie nur die Showauftritte, wie für Tommy Hilfiger, Radio Bremen Fernsehen, den Ball des Sports, beim 6-Tage-Rennen, der Bundeswehr und viele mehr auf dem Plan. Im Jahr 2002 konnte man sie auch bei den „Roosters“, dem Bremer Basketballteam, sehen. Es gab aber auch Teammitglieder, denen das nicht genügte und denen der Druck, auf eine Meisterschaft hin zu trainieren, fehlte und die konzentrierten sich dann lieber ganz auf das Training im Coedteam oder hörten auf. Im letzten Jahr sah man „Energy of Fire“ dann mal wieder bei der Landesmeisterschaft unseres Verbandes, allerdings stellten sie sich nicht der Jury. Sie präsentierten sich lediglich und wollten die Chance nutzen, auf das „alte“ Cheerdance aufmerksam zu machen, da Regelwerksänderungen zur Diskussion standen. Das Team hat sich zwar zahlenmäßig reduziert, aber die Qualität und die Power sind geblieben und man lässt sich nach wie vor gerne von ihnen mitreißen.
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